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Wenn Sie sich für das Schamanische, geheimnisvolle Indianer, frühere Inkarnationen und spannende Geschichten begeistern können, dann haben wir eine Lese-Empfehlung für Sie:

 

Erzählung: Wohin die Reise führt (mehr)

 

Erhältlich als Taschenbuch im Buchhandel (9,90 EUR. 224 Seiten. ISBN: 9783981244502) oder als e-Book (4,99 EUR über Amazon)

Wie öffnet man sich für eine neue Partnerschaft?

 

Singles wünschen sich meist einen Menschen an ihrer Seite, mit dem sie lachen, reden, schmusen und vieles mehr können. Sie wünschen sich einen Partner, mit dem sie ihr Leben teilen können. Aber wie macht man das? Wie öffnet man sich am besten für einen solchen Menschen?

 

Wir haben unseren Geistführer in der Transzendenz dazu befragt und überraschende und auch überraschend einfache Antworten erhalten.

 

Was können wir tun, um eine neue Partnerschaft in unser Leben zu holen?

 

Ihr müsst euch öffnen. Jedoch ist für euch Menschen grundsätzlich jede Öffnung für etwas Neues, d.h. nicht nur im Bereich Partnerschaft, meist mit Schmerz und Angst verbunden. Auf der physischen Ebene seid ihr durch eure Haut begrenzt und spürt diese Abgrenzung nach außen auch. Wenn ihr jetzt euren Körper öffnen würdet, also eure Haut aufschneidet, tut euch das ja auch weh. Die Angst kommt daher, dass durch eine Öffnung natürlich nicht nur etwas gutes, sondern auch etwas schlechtes eindringen kann. Deshalb vermeidet ihr das oft. Die Öffnung ist aber eine Voraussetzung, damit ihr z.B. einen neuen Menschen in euer Leben lassen könnt.

 

Gibt es sonst noch eine Voraussetzung?

 

Neben der Öffnung für etwas Neues müsst ihr euch leeren, damit dieses Neue in euch seinen Platz finden kann. Wenn ihr voll seid, z.B. mit Erinnerungen an alte Partnerschaften, Verletzungen, usw. hilft auch die Öffnung allein nicht. Das Alte muss erst gehen, damit das Neue eintreten kann. Wenn ihr atmet, müsst ihr auch zuerst ausatmen, bevor ihr einatmen könnt. Wenn ihr essen wollt, müsst ihr die Nahrung vom Vortag auch zuerst verdaut und ausgeschieden haben, damit ihr wirklich bereit für die neue Speise seid. Sonst verstopft ihr und das Alte beginnt euch innerlich zu verschmutzen und zu belasten. Öffnung und Leerung sind in eurem Leben Prozesse, die regelmäßig ablaufen sollten, damit ihr immer wieder neu in die Lebendigkeit und Freude findet. Wenn ihr euch als rein und leer empfindet, dann schmerzt auch die Öffnung nicht.

 

Man sollte also nicht direkt von einer Partnerschaft in die nächste gehen?

 

Ja, denn es geht selten gut. Es kommt in diesen Fällen sehr häufig zu Überlappungen. Die alte Partnerschaft wird weg- und unterdrückt, damit das Neue sich ausbreiten kann, aber die Überreste des alten fangen an im Dunkeln zu gammeln und zu stinken. Das belastet zunehmend das Neue. Besser ist: die alte Beziehung beenden und verarbeiten, sich leeren. Fühlt man sich dann nach einiger Zeit leer und sauber, gelingt die Öffnung für den neuen Menschen leicht und er kann uneingeschränkt willkommen geheißen werden.

 

Wie weiß ich, dass ich leer und bereit für eine neue Partnerschaft bin?

 

Wenn ihr im Frieden mit dem alten Partner seid. Könnt ihr euch im Geiste verabschieden, ihm danken für die gemeinsame Zeit und ihm zuwinkend alles Gute wünschen? Wenn ja, ist das ein sehr gutes Zeichen. Natürlich ist das ein Idealzustand, es wird nicht immer so klar und sauber sein. Kleinere Überbleibsel stören zwar die sinnliche Öffnung für den neuen Menschen, der Energieaustausch mit ihm hilft aber oft, die Überreste des Alten zu reinigen und zu beseitigen. Allerdings sollte die neue Beziehung dazu Kraft besitzen und alle Sinne müssen beteiligt sein.

 

Es ist wie so oft eine Frage des Maßes und des Gefühls. Seid ehrlich mit euch und fragt euch: Bin ich bereit, willens und fähig, einen neuen Menschen in mein Leben zu lassen, ihm seinen Platz zu geben, ihm Aufmerksamkeit zu schenken und mich von ihm berühren zu lassen? Freue ich mich auf die neuen Impulse, die damit verbunden sein werden? Wenn ihr Zweifel habt, konzentriert euch lieber auf die Verarbeitung des Alten, bevor ihr euch neuen Ufern zuwendet.

 

Wie kann ich erkennen, ob ein Mensch zu mir passt?

 

Das ist wie beim Essen. Wenn ihr esst, dann öffnet ihr ja auch eure Grenzen und nehmt Neues in euch auf. Verlasst euch dabei auf eure Sinne. Öffnung bedeutet auch, mit allen Sinnen hellwach auf das Außen zu reagieren und unzählige Informationen zu bekommen. So wie ihr sehr schnell wisst, ob euch eine bestimmte Nahrung schmeckt und bekommt, könnt ihr auch herausfinden, ob ein Mensch gut für euch ist.

 

Deshalb findet sich am Anfang einer Beziehung auch die Phase, in der zwei Menschen betont körperlich-sinnlich auf einander zugehen. So findet ihr heraus, ob euch der andere "schmeckt" oder nicht. Wenn nur ein Sinn Abwehr reagiert, dann lasst besser die Finger davon, denn dieser unbefriedigte Bereich fängt nach einiger Zeit auch an zu gammeln und zu stinken. Achtet deshalb besonders bei den ersten Begegnungen auf all eure Sinne, ob sie positiv angesprochen werden. Einen Menschen, mit dem ihr innig zusammenleben wollt, solltet ihr gut riechen, schmecken, fühlen, sehen und hören können. Wenn der Mensch ein Wohlbefinden in euch hervorruft, einfach dadurch, dass er ist, wie er ist, dann passt es.

 

Gibt es nur den "einen" Partner für uns - oder kommen mehrere in Frage?

 

Das hängt davon ab, welche Erfahrungen sich eure Seele wünscht. Stellt euch ein Zahnrad vor: wenn es viele kleine Zacken hat, d.h. sehr fein gearbeitet ist, dann braucht es ein anderes Zahnrad zum Partner, das ähnlich fein gemacht ist. Ein Zahnrad mit weniger Zähnen braucht eines, das auch etwas gröber gearbeitet ist.

 

Je bewusster ein Mensch ist und je mehr Anteile seines Potentials er bereits entwickelt hat, desto besser muss der Partner zu ihm passen und desto weniger Kandidaten kommen in Frage. Solche Menschen brauchen meist etwas länger, bis sie den oder die richtige gefunden haben, sie können aber auch ganz gut mit sich allein sein, weil sie aus sich selbst heraus bereits vollständiger sind.

 

Wenn es noch um grundlegendere Erfahrungen geht wie z.b. die zwischen Mann und Frau überhaupt, werden mehr Menschen als Partner in Frage kommen. Allerdings kracht und knallt es in diesen Beziehungen auch deutlich mehr, während die anderen Partnerschaften überwiegend harmonischer und auch langlebiger sind.

 

Wenn jemand da ist: Wie geht man anfangs am besten damit um?

 

Alle Sinne arbeiten lassen und alle Sinne prüfen. Wenn ihr dann das Gefühl habt, ihr könntet den anderen vor Wonne auffressen, dann ist das ein gutes Zeichen. Sammelt auf allen Ebenen Informationen. Wenn auch nur ein Kanal Alarm schlägt, dann überlegt euch gut, ob ihr euch weiter mit diesem Menschen befassen wollt. Wenn ihr wirklich den zu euch passenden Partner finden wollt, mit dem eine langlebige und euch bereichernde Beziehung möglich ist, dann geht über solche Signale nicht hinweg.

 

Worum geht es in einer Partnerschaft - gibt es z.B. immer ein Thema?

 

Ja, oft gibt es ein Thema oder sogar mehrere. Grundsätzlich sollte euch eine Beziehung jedoch einfach bereichern. Gemeinsam ist es leichter. Zwei Kugelhälften können jeweils allein nicht rollen, wenn sie sich aber zusammentun, dann können sie es. Wenn Mann und Frau zusammen sind, dann ist es rund und eine Kugel kann sich rollend leichter vorwärts bewegen.

 

Wie kann man das Thema herausfinden?

 

Schaut dahin, wo die Kugel noch unvollständig ist. Dort könnt ihr euch gemeinsam so entwickeln, dass die gemeinsame Vollständigkeit größer wird. Auch könnt ihr euch damit an uns wenden - in der Meditation oder über eine schamanische Reise.

(Wir freuen uns über Ihre Anmerkungen zu diesem Beitrag in unserem Gästebuch!)

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